Rare Exports

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Jetzt gibt es ihn auch als DVD. Rare Exports, den ersten finnischen Horrorfilm. Ein ganz besonderes Geschenk für die hartgesottenen Filmfans.

Ganz oben im Norden, dort wo die Kinder auch im Winter noch in der Unterhose draußen herumlaufen und wo alle Männer ständig mit Flinten bewaffnet durch die Gegend ziehen, da wohnt bekanntlich der Weihnachtsmann. Im Korvatunturi, in Lappland haust er im Sommer mit seinen kleinen Helfern und den Rentieren.

Das weiß jedes Kind, und so ganz stimmt die Geschichte natürlich nicht, das wissen die älteren Kinder. Was aber fast niemand weiß, das enthüllt seit etwa 10 Tagen auch in Deutschland der Film „Rare Exports“. Joulupukki (Weihnachtsbock) wird der Weihnachtsmann dort genannt und das kommt nicht von ungefähr; hat er doch eigentlich die Hörner eines Widders und entstammt direkt der nordischen Mythologie.

Die Idylle trügt. Eigentlich gehen am Korvatunturi seltsame Dinge vor. Foto: Mika Orasmaa
Die Idylle trügt. Eigentlich gehen am Korvatunturi seltsame Dinge vor. Foto: Mika Orasmaa

Auch sonst ist der Gute mit allerlei Dämonenattributen versehen und war wohl eigentlich gar nicht so gut. Deshalb haben die samischen Ureinwohner Lapplands den Pukki eines Tages sprichwörtlich aufs Glatteis geführt; sie lockten ihn auf einen See, ließen das Eis brechen, und siehe da, der Quälgeist gefror und mit ihm gleich der ganze See. Im laufe der Jahrhunderte wurden Steine über den gigantischen Eisblock geschichtet und der üble Kerl geriet in Vergessenheit, so dass man heute nur noch den Weihnachtsmann kennt und niemand sich daran erinnert, dass der Korvatunturi eigenlich der größte Grabhügel der Geschichte ist.

Wehe dem, der darin gräbt, möche man meinen und genauso kommt es im Film von Jalmari Helander. Eine amerikanische Minenunternehmung führt im Berg nicht bloß Probebohrungen durch. An einem Dezembertag komm es dann zur Katastrophe: Die Rentiere, die die Männer des Dorfes eigentlich jagen wollten, damit sie alle durch den Winter kommen, wurden bestialisch abgeschlachet.

Sicherheitshinweise am Korvatunturi
Wer an einem so gefährlichen Ort arbeitet, der muss besonderen Regeln folgen

Jetzt ruht alle Hoffnung von Pietari und seinem Vater auf der Bärenfalle. Allerdings geht ihnen kein Bär, sondern ein nackter, alter Wilderer in die Falle.

Ein skuriler Weihnachtsfilm, gekreuzt mit Horror und Action. Na klar geht am Ende alles gut aus und es gibt auch einen Helden. Alles ist so, wie sich das gehört. Seit 23. Dezember ist der Streifen in einigen deutschen Kinos zu sehen und wir können ihn nur empfehlen. Er macht Spaß und ist eben typisch finnisch.

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